Wn: „Nachmittag für die Familien“


Eine Runde tanzen gefällig? Die Jüngsten aus der Tanzsportabteilung zeigten, wie das in dem Alter geht.Eine Runde tanzen gefällig? Die Jüngsten aus der Tanzsportabteilung zeigten, wie das in dem Alter geht.
Eine Runde tanzen gefällig? Die Jüngsten aus der Tanzsportabteilung zeigten, wie das in dem Alter geht.
Foto: Josef Thesing

Sendenhorst –
Sonnenschein beim „Sowieso“-Sonntag. Nach den kühlen und verregneten Vortagen konnte das Programm gestern unbeschwert genossen werden. Für Unterhaltung sorgten die Nachwuchsbands und vor allem auch viele Kinder, die zeigten, was sie zum Beispiel bei den „Tonhüpfern“ bereits gelernt haben.

Von Josef Thesing

Richtiger Sommer geht anders. Das dürften die Macher des „Sowieso“-Stadtfestes, die in der 24-jährigen Geschichte dieses Musik- und Kultur-Events wettermäßig schon viele Hochs und Tiefs erlebt haben, am Freitag- und Samstagabend gedacht haben. Am Sonntag hatten sie hingegen bis 16 Uhr richtiggehend „Schwein“: Beim Familientag schien oft die Sonne, und die Temperaturen waren weit höher als zunächst befürchtet. Und so konnte das geballte Programm für den Sonntag auf der Bühne und an der Kirche ohne den ständigen Blick gen Himmel gestartet werden. Die Gäste nahmen Platz auf den Bänken, und manch einer gönnte sich nach den verregneten Vortagen gern ein Freiluft-Bierchen, während sich der Nachwuchs in der Schminkecke ein neues Outfit fürs Gesicht verpassen ließ.

Der Tag stand ganz im Zeichen von Musik und Tanz. Eine beachtliche Zahl von Zuhörern kommt zum „Sowieso“-Sonntag quasi von selbst. Denn die Nachwuchsbands, die dann im Mittelpunkt stehen, bringen stets ihre Fangemeinden mit und lassen sich von denen feiern – egal, ob auch jeder Ton genau getroffen wird. „Vanessa, wir lieben Dich“, war etwa auf einem Schild zu lesen, während die Mädels von „Bob K. & The Craylars“ auf der Bühne einen tollen Auftritt hinlegten.

Und weil auch viele Kinder beteiligt sind – am Sonntag zum Beispiel von der TSA und bei den „Tonhüpfern – sind automatisch auch viele Eltern und Großeltern dabei.

„Sowieso“ ist überwiegend ganz bewusst kein Fest für musikalische Vollprofis.Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die das vielleicht mal werden könnten, wenn sie denn wollen. Und an solche Gruppen, die Spaß an dem haben, was sie tun – wie am Sonntagnachmittag die viel beklatschte Band „Swing and More“ aus Drensteinfurt.

Die Schulband aus der Realschule St. Martin ist seit Jahren Stammgast bei „Sowieso“. Und auch diesmal heimste die Truppe – wie alle anderen übrigens auch – viel Beifall ein.