
Musikklassen
Was genau ist überhaupt eine Musikklasse?
Was genau ist überhaupt eine Musikklasse?
Eine Musikklasse ist eigentlich eine ganz normale Schulklasse - mit einem entscheidenden Unterschied: Jede Schülerin und jeder Schüler dieser Klasse lernt im Rahmen der Schule ein Instrument seiner Wahl.
Eine Musikklasse – und der damit verbundene Orchester- bzw. Instrumentalunterricht – besteht vom 5. bis zum 6. Schuljahr. Anschließend können die SchülerInnen wählen, ob sie an einem Aufbauorchester teilnehmen möchten. Als gewähltes reguläres Unterrichtsfach bietet die Bigband eine direkte Fortsetzung der Orchesterarbeit in der 9. und 10. Klasse an.
Welche Ziele und Absichten verfolgt das Konzept?
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Musik verbindet: Es ist eine bekannte Tatsache, dass Musizieren die Gemeinschaft fördert, das wollen die Musiklehrer für die Klassengemeinschaft nutzen.
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Um ein Instrument zu lernen, muss man natürlich fleißig üben. Irgendwann verlieren Kinder oft die Lust, besonders wenn sie kaum Gelegenheit haben, das Gelernte anzuwenden. In einer Musikklasse spielt man in einer Gemeinschaft, es gibt viele Anlässe zu Auftritten. Wer Mitglieder der Musikklassen bei solchen Auftritten erlebt hat, weiß, wie viel Spaß ihnen das macht. So fällt natürlich auch das Üben leichter.
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Das Einzugsgebiet der Realschule umfasst eine Reihe von Landgemeinden. Soll ein Kind ein Instrument lernen, ist das oft mit viel Fahrerei zur Musikschule und entsprechendem Zeitaufwand verbunden. Da ist es doch viel einfacher, die Instrumentallehrer an die Schule zu holen, die die Kinder sowieso besuchen.
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Unterricht und Instrumente kosten Geld – das gilt auch für die Musikklassen. Aber hier geht es doch ein bisschen preiswerter als im Privatunterricht: Der „Gruppeneffekt“ macht’s möglich. Hierdurch ist es auch einkommensschwächeren Familien eher möglich, ihr Kind ein Instrument lernen zu lassen.
